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SANDTHERAPIE - ANWENDUNG

 

Wirkungsweise und Anwendung von Sanddecken und Sandwesten

 

Wissenschaftliche Untersuchungen über die Wirkungsweise unserer Gewichts-Produkte gibt es nicht. Das liegt unter anderem daran, dass das Thema „Sensorische Integration“ bis heute von der Schulmedizin nicht beachtet wird. Da Beluga Healthcare bereits seit mehr als 15 Jahren Erfahrungen hat, und diverse Erfolgs-Berichte vorliegen, lässt sich daraus schließen, dass der Spruch von Paracelsus „Wer heilt hat Recht“ auch für unsere Produkte gilt.

 

Viele Aussagen unserer Kunden zusammengenommen lassen die Aussage zu: Die Wirkung unserer Produkte hat grundsätzlich mit dem umfangreichen Thema „Gleichgewicht und Wahrnehmung“ zu tun. Die Aussagen von Jean Ayres beschreiben die Grundlagen unseres Seins: Ohne Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen können wir Menschen nicht „sein“. Die moderne Hirnforschung schätzt, dass  unser Gehirn ca. 30% seiner Leistung dafür benötigt, uns im Gleichgewicht zu halten. Jede noch so kleine Störung kann diesen Zustand ändern. Umfangreiche Wahrnehmungsverarbeitung im Gehirn ist die Voraussetzung für das Gleichgewicht. Ist unser Gleichgewicht gestört, dann versucht unser Gehirn sich im Raum zu orientieren. Schreien, Schlagen, Beißen, Treten, unkoordinierte Bewegungen, Stampfen mit den Füßen, Trampeln, Sich hinwerfen usw. können Anzeichen dafür sein, dass das Gehirn versucht, sich im Raum zu orientieren. Nahezu immer erfolglos, weil keine Begrenzung vorhanden ist, die das Signal gibt, hier ist mein Körper zu Ende.

In dem Buch „Auf der Suche nach dem Gedächtnis“ von dem Neurobiologen Prof. Eric Kandel finden sich Aussagen dafür, wie sich unser Gehirn in einem sehr langen Prozess, der irgendwann zwischen dem 6. und 10. Lebensjahr endet, ein Netzwerk anlegt, indem der Körper mit all seinen Teilen abgebildet ist, damit das Gehirn immer genau weiß, wo sich welcher Teil des Körpers im Raum befindet. Nur so können wir Menschen uns frei im Raum bewegen, können einen Fuß vor den anderen setzen, die Arme ausstrecken und mit der Hand die eigenen Nase finden, ohne sie zu sehen.

 

Aus all diesen Informationen folgt der Schluss, dass unsere Sandwesten und Decken durch den Druck und das Gewicht über die Rezeptoren der Haut und die Propriozeption dem Gehirn neue Impulse geben, nach dem Motto: hier bin ich, hier höre ich auf, hier ist oben, unten, oder hinten und vorne. Der Mensch bekommt Halt. Das Gehirn weiß nun, wo sich alle Körperteile befinden und kann sich um andere Dinge kümmern, z.B. Lesen; Schreiben, Rechnen oder auch spielen.

 

 

Welches Gewicht ist für ein Kind richtig und wie lange soll eine Weste getragen werden ?

 

Hilfreich ist die Aussage eines Therapeuten, der sich mit sensorischer Integration auskennt. Wir können an dieser Stelle nur aus unseren Erfahrungen berichten. Je schmächtiger die Kinder sind, desto geringeres Gewicht und je kürzer auch die Tragedauer. Auch der Muskeltonus spielt eine wichtige  Rolle; hier gilt, je höher der Tonus, umso größer das Gewicht und umgekehrt.

 

Wichtig ist auf jeden Fall, dass eine Sandweste fest am Körper anliegt, damit möglichst viele Rezeptoren stimuliert werden.  Wichtig ist auch, dass mit kurzen Tragezeiten begonnen wird, wehrt sich ein Kind, so sollte man darauf hören, denn mit Zwang ist nichts zu erreichen.

 

Ein Beispiel: einem  Autisten, der jeden Körperkontakt ablehnt, der jeglichen Druck am Körper vermeidet, sollte man nicht gegen seinen Willen eine Weste anziehen, es würde zu nichts führen, so ein Kind kennt seinen Körper besser, als alle gut-meinenden Menschen. Manchmal hilft gutes Zureden, z.B. der Satz: „Du siehst ja aus wie Superman!“

Ein bisschen Fantasie an dieser Stelle  hilft oftmals weiter.

 

Eine ehrliche Zuwendung ist wichtig. Spürt das Kind, dass nur der Verstand oder angelerntes Wissen am Werkeln ist, so kann sich das Kind darauf nur schwer, wenn überhaupt, einlassen. Im zwischenmenschlichen Bereich spielen die Spiegelneuronen vermutlich eine sehr große Rolle. Auch den alten Spruch „den kann ich nicht riechen“ sollten wir nicht vergessen, denn unser Gehirn bezieht ständig alle Informationen der Sinne mit ein. Diese Sinneseindrücke werden im Gehirn erfasst, bearbeitet und erst dann an unser Bewusstsein weiter geleitet. Treten in diesem sehr komplexen System Störungen auf, so nennen wir das einfach Wahrnehmungsstörungen. In Wirklichkeit ist das ein unglaublich komplizierter Prozess, der pausenlos abläuft.

Gleichzeitig muss das Gehirn unentwegt die von ihm selbst gestellten Fragen beantworten: ist die Situation bekannt, oder nicht? Ist das wichtig, oder nicht? Ohne Pause werden diese Fragen vom Unterbewusstsein gestellt und sogleich beantwortet. So kann es sein, dass unser Geruchssinn eine Situation abgespeichert hat, die unser Bewusstsein mit etwas ganz anderem verbindet. Wenn wir z.B. ein bekanntes Gesicht nach vielen Jahren wiedererkennen, ist es möglich, dass dieses Wiedererkennen im Gehirn einen Umweg über Hören, Riechen oder Fühlen genommen hat, unser Bewusstsein jedoch nur das „Gesicht“ registriert.

 

 

Aus gegebenem Anlass erfolgt folgender Hinweis:

 

Zur Zeit wird in den Medien verstärkt über unseren Sandwesten berichtet.

Grundsätzlich freuen wir uns darüber dass die Thematik der Sensorischen Integration mehr Gehör in der Öffentlichkeit findet.

 

Die Beluga Sandtherapie® wurde von Therapeuten und Kinderärzten entwickelt. Bereits seit mehr als 15 Jahren (also schon lange vor den Trends aus den USA) werden mit diesen Sandwesten hervorragende Erfolge bei Kindern mit propriozeptiven Wahrnehmungsstörungen erreicht. Trotz aller Freude über die massive Öffentlichkeitsarbeit der Medien möchten wir vermeiden, dass unsere Produkte als Allheilmittel oder Zaubermittel bei jeder Form von Konzentrationsschwäche eingesetzt werden. Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang, der Ihnen durch die Westen zwar nicht genommen wird, jedoch nicht jedes Kind, das "natürlich unruhig" ist, benötigt eine Sandweste! Auch dienen die Westen nicht zur Leistungssteigerung bei erzwungenen Hochbegabungen.

 

Auch wenn keine bekannten Nebenwirkungen vorhanden sind, würde eine unbegründete Anwendung der Beluga Sandtherapie® nicht zum Erfolg führen.

Eine fundierte Diagnose muss vorhanden sein. Und: Ihr Kind hat ein Mitspracherecht! Lehnt es die Weste/Therapie ab, ist ein Einsatz zu vermeiden!

Die Größe der Weste und vor allem das Gewicht muss zum vorhandenen Muskeltonus Ihres Kindes passen. Sollten Sie noch keine Erfahrung mit der

Beluga Sandtherapie® haben, sprechen Sie uns bitte an, wir beraten Sie gerne und vermitteln Ihnen bei Bedarf einen Therapeuten aus unserem Netzwerk.

 

Ihr Beluga Team

SANDWESTEN

Liegen am Körper an und ermöglichen so eine bestmögliche Therapie im Bewegungszustand.

Für Kinder, Erwachsene und

Senioren gleichermaßen geeignet.

SANDDECKEN

Sind eine wunderbare Hilfe bei motorischer Unruhe und Schlaflosigkeit. Zudem kommen Sie bei bettleägrigen Menschen zum Einsatz.

WEITERE HILFSMITTEL

Propriozeption wirkt in vielfacher

Weise und somit haben wir

weitere Produkte entwickelt,

die auf vielfältige Weise helfen

können.

Handschuhe

Gürtel

Kragen

KATALOG

Zwei Firmen, ein Katalog.

Die neue Ausgabe als PDF.

TERMINE 2018

Didakta Hannover

20. - 24.02.2018

Altenpflege Hannover

06. - 08.03.2018

Integra, Wels At

25. - 28.04.2018

Ergokongress, Würzburg

21.-23.06.2018

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